Eckdaten
| Marke | Coca-Cola |
| Jahr | 1971 |
| Agentur | McCann Erickson |
| Texter/Initiator | Bill Backer (damals Kreativdirektor) |
| Art Direction | Harvey Gabor |
| Songwriting | Roger Cook, Billy Davis u. a. |
Worum geht es und wie entstand der Spot?
Nach Coca-Colas eigener Darstellung entstand die Idee im Januar 1971 auf einer Reise: Bill Backer, damals Kreativdirektor bei McCann Erickson, notierte die ersten Zeilen auf eine Serviette. Sein Flug war wegen Nebels nach Irland umgeleitet worden.
Aus der Idee wurde ein Lied über Zusammenhalt. Eine Fallstudie der Columbia University beschreibt eine Schreibsitzung mit Roger Cook und Billy Davis, bei der die Melodie an ein früheres Cook-Greenaway-Stück angelehnt und auf den Slogan „It’s the Real Thing“ zugeschnitten wurde.
Im Spot stehen junge Menschen aus aller Welt auf einem Hügel und singen. Der Song wurde auch ohne Werbung veröffentlicht, unter anderem von The New Seekers und den Hillside Singers. Coca-Cola gibt an, die ersten 80.000 US-Dollar der Tantiemen an UNICEF gespendet zu haben. Der Spot spielte später auch im Finale der Serie „Mad Men“ eine Rolle.
Was Marken daraus mitnehmen (unsere Einordnung)
- Musik, Bild und Botschaft greifen ineinander, deshalb überlebt der Spot Jahrzehnte.
- Die Idee ist ein Wert (Zusammenhalt), nicht das Produkt. Das macht sie anschlussfähig.
- Ein Song, der auch außerhalb der Werbung funktioniert, verlängert die Wirkung enorm.
Eigenen Spot planen? Der Leitfaden zur TV-Spot-Produktion erklärt den Ablauf, die Agentur-Briefing Vorlage hilft bei der Beauftragung.
Quellen
- Coca-Cola Company: Creating “I’d Like to Buy the World a Coke”
- Coca-Cola Company: Origins of the iconic Hilltop commercial
- Columbia University: Coca-Cola advertising case
Dieser Beitrag nennt nur Angaben, die wir aus den unten verlinkten Quellen belegen können. Der Abschnitt „Was Marken daraus mitnehmen“ ist unsere eigene Einordnung.
